Der SV ist stolz auf ein rundum gelungenes Gemeinschaftswerk
,,Heute können wir ein modernes Sportgebäude präsentieren, das unseren Mitgliedern und der gesamten Bevölkerung erstklassige Bedingungen bietet. Es ist aber auch eine Verpflichtung mit dem Geschaffenen achtsam umzugehen und für die folgende Generation weiter zu entwickeln und so den Fortbestand des Sportvereins zu sichern“. So der 1. Vorsitzende des SV Seckach Martin Müller im Rahmen der Feierlichkeiten zur Übergabe und Wiedereröffnung der mit einem Kostenaufwand von rd. 650.000 Euro komplett sanierten Tischtennishalle und des Sportheimes. Nach der passenden Einleitung durch den örtlichen Gesangverein galt ein besonderer Willkommensgruß des Vorsitzenden, Bürgermeister Thomas Ludwig, Bernd Messerschmidt vom Badischen Sportbund, Roswitha Hajek vom Main-Neckar-Turngau, Manfred Jehle als Vertreter des Sportkreises Buchen, Ehrenbürger Ekkehard Brand sowie den Vertretern des Gemeinderates, Architektin Dea Ecker und den Vertretern der Patenschaftseinheit der Bundeswehr aus Walldürn. Kurz auf die Historie der Sportanlage eingehend betonte Martin Müller , dass das Sportheim 1958 erbaut und 1970 mit dem Anbau eines Saales erweitert wurde. Im Jahre 1985 entschloss sich die damalige Vorstandschaft mit Edmund Geisler an der Spitze dazu, eine Tischtennis Halle zu bauen, da die jetzige Seckachtalhalle aus Kapazitätsgründen nicht mehr ausreichte. ,,Heute ist die Halle täglich belegt und bietet vielen Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, ihre Sportart auszuüben“. Eine Bestandsaufnahme im Jahre 2002 mit Sven Sommer, Martin Müller und Karl-Heinz Herbinger an der Spitze brachte zu Tage, dass in der Küche, der Kegelbahn, den Duschen und WC-Anlagen, der TT-Halle sowie an der gesamten Elektroanlage erhebliche Mängel festzustellen waren. Mit dem Ziel diese Mängel sinnvoll zu beseitigen und zudem in energetischer Hinsicht die Unterhaltung der Anlage auch künftig sichern zu können, wurde ein Planungsauftrag an das Architekturbüro Ecker vergeben und ein Finanzrahmen aufgestellt. Als Grundlage für die Durchführung der Sanierung nannte der Vorsitzende eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge, Spendenaktionen, die Unterstützung durch den Badischen Sportbund mit 100.000 Euro, die stete Kooperation seitens der Gemeinde, eine gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Banken und natürlich das ehrenamtliche Engagement der eigenen Mitglieder. Bereits zum Jahreswechsel 2008/09 konnten so die ersten Arbeiten begonnen werden, die mit der harmonischen Zusammenarbeit und Bauausführung durch die verschiedensten Firmen komplettiert wurden. Dea Ecker vom gleichnamigen Architekturbüro betonte, dass sich dieser Auftrag entscheidend von ihren sonst üblichen unterscheide, da dies in erster Linie Hilfe zur Selbsthilfe war, dabei hob sie besonders die hochwertigen Freiwilligkeitsleistungen der Mitglieder hervor und ging auf die Neuerungen wie Schwingboden, Prallwand, neue energetische Außenwand und die ebenfalls neugeschaffene Außenterrasse sowie der farblichen Neugestaltung des gesamten Gebäudekomplexes ein. Dank einer vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Beteiligten könne sich das Entstandene mehr als nur sehen lassen und als Präsent überreichte sie dem Sportverein eine Gutscheinbeteiligung an der Markise für die Terrasse. Einen großen Anteil an der Verwirklichung der Sanierungsmaßnahme mit finanzieller Sicherheit hatte auch die Gemeinde geleistet, die mit ihrer Unterstützung einen weiteren und wichtigen Beitrag zur Schaffung ausreichender Sportstätten leistete. Wie Bürgermeister Thomas Ludwig betonte, habe der SVS die Zuschussmittel in Höhe von 378.000 Euro nicht geschenkt bekommen, sondern musste sich vertraglich verpflichten, die TT-Halle in den nächsten 25 Jahren auf eigene Kosten für den laufenden Sportbetrieb zur Verfügung zu stellen und dies ohne weitere Zuschüsse durch die Gemeinde. Seckach könne heute auf ein einmaliges Ensemble der verschiedensten Sportstätten auf engstem Raum blicken und hierauf sehr stolz sein, denn zu den Anlagen des SVS mit Tennisplätzen, Rasenspielfeld, Trainingsplatz, TT-Halle und Kegelbahnen, kämen mit der Seckachtalhalle und dem Hallenbad weitere Angebote hinzu. Nachdem die Abteilung Budo Kunst mit den durch Alexander Steuerwald moderierten Vorführungen für sportliche Auflockerung gesorgt hatte, betonten Fördervereinsvorsitzender Gerhard Knecht und die 2. Vorsitzende des SVS Brunhilde Pistor, dass bis zum heutigen Tag 189 Arbeitseinsätze durch 86 ehrenamtliche Helfer mit über 2.000 Arbeitsstunden geleistet wurden. Der Förderverein habe dank der Unterstützung unzähliger Spender 7.000 Euro für die Sanierung aufbringen können. Stellvertretend aller freiwilligen Helfer überreichten sie als Dank und Anerkennung Präsente an Alfred Bauer, Ante Volarevic, Peter Bayer, Carsten Wallisch, David Siegmann und Emanuel Ehrmann für ihren überdurchschnittlichen Einsatz. Mit einem Geschenkkorb würdigten sie als treibende Kraft der gesamten Maßnahme und unermüdlichen ,,Arbeiter“ 1. Vorsitzender Martin Müller . Gratulationen zum erfolgreichen Abschluss der Sanierungsmaßnahmen und Übergabe der herrlichen neuen Räumlichkeiten übermittelten die Vertreter des Badischen Sportbundes und des Main-Neckar-Turngaus, Bernd Messerschmidt und Roswitha Hajek, die besonders auch den guten Zusammenhalt aller Beteiligten würdigten.

Bei der Wiedereröffnung der für 650.00 € sanierten Tischtennishalle des SV Seckach wurden die fleißigsten Helfer ausgezeichnet. Die Aufnahme zeigt die Geehrten (von links) Dea Ecker, Bürgermeister Thomas Ludwig, Emanuel Ehrmann, David Siegmann, Peter Bayer, Carsten Wallisch, Alfred Bauer, Gerhard Knecht, Ante Volarevic, Martin Müller und Bernd Messerschmid vom Badischen Sportbund